...sich meine Adresse geändert hat?

Melden Sie dies schriftlich der Tierseuchenkasse (Nevinghoff 6, 48147 Münster)[externer Link]. Die Tierseuchenkasse ist die verwaltende Stelle für Adressen und Registriernummern in NRW. Die durchgeführten, HIT-relevanten Änderungen werden dem LKV mitgeteilt.

...meine PIN für HIT nicht mehr funktioniert?

Falls Sie Ihre PIN vergessen oder verloren haben oder diese nicht mehr funktioniert: Melden Sie dies der Tierseuchenkasse (Nevinghoff 6, 48147 Münster)[externer Link].  Die Tierseuchenkasse ist die verwaltende Stelle hinsichtlich der Vergabe von PIN-Nummern für die HIT-Datenbank.

...der Rinderpass/Stammdatenblatt falsche Angaben enthält?

Um den Pass ändern und Ihnen ein korrigiertes Dokument zurücksenden zu können muss dem LKV das Originaldokument vorliegen. Dazu bitte die falsche Angabe auf dem Pass durchstreichen, die richtige Angabe daneben schreiben und zum LKV nach Krefeld senden. Die Daten werden, sofern sie plausibel sind, in HIT geändert. Sie erhalten das korrigierte Dokument innerhalb weniger Tage zurück.
Ist das Tier in einem anderen Bundesland geboren, wird der Pass vom LKV an die betreffende Regionalstelle zur Korrektur gesandt.
Beachten Sie, dass handschriftliche Änderungen einen Pass ungültig machen!

...ein Rind eine Ohrmarke verloren hat?

Verliert ein Rind eine oder beide Ohrmarken oder ist eine Ohrmarkennummer unlesbar geworden, so ist schnellstmöglich eine Ersatzohrmarke zu beantragen und das Rind damit zu kennzeichnen.
Die Ersatzohrmarke kann entweder direkt über die HIT-Datenbank oder schriftlich über den LKV NRW (per Fax, Brief oder E-mail) unter Angabe der Ohrmarkennummer, der Betriebs-/Registriernummer und der Angabe der benötigten Anzahl (eine einzelne Ohrmarke oder eine Doppelohrmarke) beantragt werden.

...ich einen Ersatzpaß benötige?

Ein Ersatzpaß kann entweder direkt über die HIT-Datenbank oder schriftlich über den LKV NRW (per Fax, Brief oder E-mail) unter Angabe der Ohrmarkennummer, der Betriebs-/Registriernummer und der Angabe, dass ein Ersatzpaß benötigt wird beantragt werden.

...noch "alte" Ohrmarken in meinem Betrieb vorhanden sind?

Die "Konventionellen" Ohrmarken (ohne Gewebeentnahmemöglichkeit) sind und bleiben gültig!
Diese verbleiben auf den Betrieben und sind ggf. nach Vorgabe der Veterinärbehörde zu verwenden.

...ich einen Tierseuchenkassenbeitrag zahlen soll, obgleich ich keine Rinder mehr halte?

In diesen Fällen sind in der HIT-Rinderdatenbank noch Tiere unter Ihrer Registriernummer gemeldet; Häufig wurde zu diesen Tieren die Abgangs- oder Verendungsmeldung vergessen. Eventuell wurde das betreffende Rind als Ersterfassung verbucht, obgleich es zum 26.9.1999 (Stichtag zur Ersterfassung) nicht mehr im Betrieb war.

Hier ist die entsprechenden Meldung bzw. Korrektur nachholen. Wissen Sie nicht, um welche Rinder es sich handelt, so können Sie beim LKV ein Leitet Herunterladen der Datei einBestandsregister anfordern.

Sind alle Korrekturen bzw. Meldungen veranlasst und sollen zukünftig auch keine Rinder mehr gehalten werden, so teilen Sie der Tierseuchenkasse NRW die Aufgabe der Rinderhaltung mit.

...ich einen Fehlervorgang online bearbeite - muss der Fehlerbrief trotzdem an den LKV zurück?

Nein! Wenn Sie vom LKV den automatisch erstellten Fehlerbrief erhalten und die Korrektur bereits durchgeführt haben, oder aber dann online im Internet vornehmen, müssen Sie nicht zusätzlich noch den Brief ausfüllen und an uns zurück senden.

Beachten Sie, dass zu vielen Fehlern (besser Vorgängen) zwei Rinderhalter angeschrieben werden, wenn z.B. Abgangs- und Zugangsdatum zu weit auseinander liegen. So kann auch ein Betrieb einen Fehlerbrief erhalten, obgleich seine Meldung korrekt ist. Dieser muss dann jedoch auch seine Meldung bestätigen, da oftmals nur so die Sachverhalte aufgeklärt werden können. Vor dem Bestätigen aber sorgfältig prüfen!

... wenn ein Kalb tot geboren wird oder nach kurzer Zeit verendet?

Kälber müssen innerhalb von 7 Tagen nach der Geburt gekennzeichnet und an die HIT-Datenbank gemeldet werden. Mit der Meldung der Geburt an HIT wird ein Rinderpass erstellt.

Daraus folgt:

  • Totgeborene Kälber müssen nicht gekennzeichnet und somit auch nicht in HIT gemeldet werden.
  • Wird ein Kalb lebend geboren und verendet innerhalb von 7 Tagen nach der Geburt, sind weder eine Kennzeichnung noch eine Meldung in HIT erforderlich.
  • Wird ein Kalb innerhalb der 7 Tage gekennzeichnt, in HIT gemeldet und verendet dann innerhalb dieser 7 Tage, so ist der Rinderpass der Tierkörperbeseitigungsanstalt mitzugeben bzw. nachzureichen. Der Rinderhalter muss in diesem Fall die Verendung in HIT melden, andernfalls entsteht ein Fehler in der Vorgangliste.